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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über Webdesign-, Webentwicklungs- und damit verbundene digitale Dienstleistungen zwischen Roman Klein, VOOM Studio, Saalestraße 4, 53332 Bornheim (nachfolgend „Anbieter" oder „VOOM Studio") und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber"). Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungen

Der Anbieter erbringt Leistungen stets projektbezogen. Art und Umfang der Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem jeweiligen schriftlichen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Das Angebot ist gegenüber diesen AGB vorrangig: Bei Abweichungen gehen die Regelungen des Angebots den Bestimmungen dieser AGB vor. Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, schuldet der Anbieter eine Werkleistung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z. B. Umsatz, Reichweite oder Suchmaschinen-Platzierung).

§ 3 Vertragsschluss

Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot in Textform annimmt und der Anbieter den Auftrag in Textform bestätigt. Die Annahme bzw. Bestätigung per E-Mail ist ausreichend. Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Bestätigung in Textform.

§ 4 Preise & Zahlung

Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese auszuweisen ist. Die Zahlungsmodalitäten werden individuell im jeweiligen Angebot geregelt (z. B. Anzahlung, Teilzahlungen, Vorkasse oder Zahlung nach Abnahme); insoweit besteht keine feste Vorgabe. Die Regelungen des Angebots gehen diesen AGB vor.

Sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist, sind Rechnungen ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig. Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen und laufende Arbeiten bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen zurückzustellen.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte (insbesondere Texte, Bilder, Logos, Grafiken sowie notwendige Zugänge und Informationen) rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form bereit. Er sichert zu, dass er an sämtlichen überlassenen Materialien die erforderlichen Rechte (Urheber-, Marken- und sonstige Nutzungsrechte) besitzt, und stellt den Anbieter insoweit von Ansprüchen Dritter frei. Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht rechtzeitig nach, verlängern sich vereinbarte Termine und Fristen entsprechend angemessen; hierdurch entstehende Mehraufwände können gesondert berechnet werden.

§ 6 Abnahme

Nach Fertigstellung stellt der Anbieter die Leistung zur Abnahme bereit. Der Auftraggeber prüft die Leistung innerhalb von 7 Tagen und erklärt die Abnahme in Textform. Meldet der Auftraggeber innerhalb dieser Frist keine wesentlichen Mängel, gilt die Leistung als abgenommen (stillschweigende Abnahme). Gleiches gilt, wenn der Auftraggeber die Leistung in Gebrauch nimmt, etwa durch Veröffentlichung der Website. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme; sie werden im Rahmen der Nacherfüllung behoben.

§ 7 Nutzungsrechte

Sämtliche Nutzungsrechte an den erstellten Werken verbleiben bis zur vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung beim Anbieter. Mit vollständiger Zahlung räumt der Anbieter dem Auftraggeber an den final abgenommenen Arbeitsergebnissen ein einfaches, nicht ausschließliches und zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht für den vertraglich vorgesehenen Zweck ein.

Der Anbieter bleibt berechtigt,

Sensible oder vertrauliche Kundendaten werden ohne vorherige Zustimmung des Auftraggebers nicht veröffentlicht. Der Auftraggeber kann einer Referenznennung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in Textform widersprechen. Eine Weitergabe oder ein Weiterverkauf des projektspezifisch erstellten Quellcodes an Dritte durch den Auftraggeber bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters in Textform. Genutzte Komponenten Dritter (z. B. Open-Source-Software, Schriften, Stockmaterial) unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen.

§ 8 Änderungswünsche & Zusatzleistungen

Maßgeblich für den geschuldeten Leistungsumfang ist das Angebot. Änderungs- oder Erweiterungswünsche, die nach Freigabe eines Entwurfs bzw. nach der Abnahme geäußert werden oder über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, sind nicht von der ursprünglichen Vergütung umfasst. Solche Leistungen werden als Zusatzleistungen gesondert nach Aufwand berechnet oder auf Wunsch des Auftraggebers in einem neuen Angebot zusammengefasst. Der Anbieter wird den Auftraggeber vor Ausführung über den voraussichtlichen Mehraufwand informieren.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit ein Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen wurde, sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz. Der Auftraggeber ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich.

§ 10 Kündigung

Verträge über zeitlich begrenzte Projektleistungen enden mit Erbringung und Abnahme der Leistung. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Im Falle einer Kündigung sind die bis zum Wirksamwerden der Kündigung vertragsgemäß erbrachten Leistungen und angefallenen Aufwände vom Auftraggeber zu vergüten. Dauerschuldverhältnisse (z. B. Wartung oder Betreuung) richten sich nach den im Angebot vereinbarten Kündigungsregelungen. Kündigungen bedürfen der Textform.

§ 11 Widerrufsrecht für Verbraucher

Ist der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (eine natürliche Person, die das Geschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können), steht ihm bei im Fernabsatz geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu:

Gegenüber Unternehmern (B2B) besteht kein Widerrufsrecht.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters, soweit gesetzlich zulässig. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: Juni 2026

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